Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl einer Low-Code-Plattform
1. Prozess- und Anwendungsfit
Eine Plattform muss zu den geplanten Use Cases passen. Geht es um interne Fachanwendungen, Service-Workflows, CRM-nahe Prozesse, BPM-Szenarien oder um die schnelle App-Entwicklung? Low code tools sollten nicht nur allgemein leistungsfähig sein, sondern Ihre konkreten Abläufe unterstützen.
2. CRM-, BPM- und Integrationsfähigkeit
Für viele B2B-Unternehmen ist entscheidend, wie gut sich die Plattform in bestehende Systeme einfügt. Eine gute Low-Code-Plattform verbindet CRM, BPM, Daten und Integrationen sauber miteinander. Wenn mehrere Systeme zusammenspielen müssen, wird dieser Punkt schnell wichtiger als einzelne Oberflächenfunktionen.
3. Benutzerfreundlichkeit für Fachbereiche und IT
Low code entwicklung funktioniert am besten, wenn sowohl Fachbereiche als auch die IT produktiv damit arbeiten können. Die Oberfläche sollte verständlich sein, ohne technische Tiefe zu verlieren. Genau das unterscheidet viele starke Plattformen von rein oberflächlich einfach wirkenden Lösungen.
4. Governance, Sicherheit und Skalierbarkeit
Low code programmierung muss auch im Unternehmensmaßstab kontrollierbar bleiben. Rollen, Freigaben, Versionierung, Sicherheit und Berechtigungskonzepte sind deshalb genauso wichtig wie die Entwicklungsgeschwindigkeit. Wer diesen Punkt vernachlässigt, schafft später neue Risiken.
5. Erweiterbarkeit und Zukunftssicherheit
Eine Plattform sollte mit dem Unternehmen mitwachsen. Das betrifft Nutzerzahlen, Datenmengen, Prozesse, neue Apps und Integrationen. Gerade wenn Unternehmen low code dev strategisch einsetzen wollen, muss die Lösung langfristig tragfähig sein.